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Manche Menschen lassen sich einfach nicht unterkriegen: Selbst wenn sich die Probleme häufen, bewahren sie einen kühlen Kopf. Gibt es eine Veränderung, kommen sie damit zurecht. Ist der Druck hoch, schaffen sie es, ihn auszugleichen. Vor allem im Beruf ist das eine sehr gute Fähigkeit. Diese innere Stärke nennt die Psychologie: Resilienz.

 

Resilienz ist die psychische Widerstandskraft eines Menschen. Es beschreibt die Fähigkeit, belastende Situationen und Krisen unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen.

 

In Krisen und Stresssituationen können resiliente Menschen kreativ und flexibel reagieren. Sie erleben Belastungen eher als Herausforderung und sind in der Lage sich schneller von Fehlschlägen oder Niederlagen zu erholen. Sie besinnen sich auf ihre innere Stärke und Fähigkeiten. Resiliente Menschen sind gelassener und achten auf eine Balance zwischen Beruf, Freizeit und anderen sozialen Kontakten.

 

Warum ist Resilienz wichtig?

 

Jeder geht anders mit Problemen um: Der eine verdrängt sie und zieht sich zurück, ein anderer wird wütend und wieder ein anderer setzt sich konstruktiv damit auseinander. Besonders im Berufsleben sind wir mit ständig steigenden Anforderungen und Stress konfrontiert und müssen uns ständig an neue Situationen anpassen. Diejenigen, die resilient sind, können Veränderungsprozesse besser meistern. Sie sehen in jeder Krise die Chance auf Veränderung und verlieren sich in einer negativen Situation nicht in den eigenen Gefühlen, sondern lernen daraus und gehen weiter.

 

„Prävention statt Therapie“ heißt die Devise. Angesichts der hohen Kosten von stressbedingten Erkrankungen wie Burnout-Syndrom, Angstzuständen und Depressionen ist es sinnvoll, rechtzeitig vorzubeugen und Probleme zu erkennen, bevor sie zum Ausbruch kommen.

 

Kann man Resilienz trainieren?

 

Ja! Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine eigene psychische Widerstandskraft zu stärken und zu trainieren. Coaching, gezieltes Resilienztraining oder Stressmanagement können dabei beispielsweise helfen.

 

Resilienztraining zu praktizieren bedeutet, die Kraft der eigenen Gedanken wirkungsvoll einzusetzen, um Grenzen und Blockaden zu überwinden, Stress und Belastung bewusst zu bearbeiten und Wünsche und Ziele in allen Lebensbereichen zu realisieren.

 

Inhalte des Resilienz-Trainings:

 

  • Reflexion Ihrer Widerstandskraft und Resilienz-Check
  • Die 7 Resilienz-Schlüssel: Innere Stärken stärken
  • Herausforderungen und kritische Wendepunkte meistern
  • Ziele setzen, Methoden gewinnbringend und individuell nutzen

 

Ihr Nutzen:

 

  • Individuelle Statusbestimmung hinsichtlich Veränderungskompetenz und Resilienz
  • Sensibilisierung für einen gelassenen Umgang mit Stress und Prävention von Burnout
  • Analyse der persönlichen Ressourcen und Stärkung der Handlungskompetenz